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DELMENHORST - Hinter vielen Teams mit geheimnisvollen Namen, wie zum
Beispiel "Durchdenvorjahressiegerbesiegtetruppe", „Alle Mannschaften
bitte zur Turnierleitung" oder "Strandpatscher" versteckten sich
Mannschaften mit hiesigen Volleyballern. Mit seinem echten Namen schrieb
der TV Jahn die Erfolgsgeschichte des Turniers aus hiesiger Sicht. Die Frauen
wurden in der LK II Zweite, die Männer und das Mixed-Team in der LK III
jeweils Dritte.
Mit der ehemaligen, jetzt in Münster wohnenden und spielenden Steffi
Wolring herrschte sogar in der LK I Lokalkolorit. Sie wurde als „Aushilfe" mit dem Team
„Läufige Hummeln" Turnier-Sechste und stand zu Beginn des Frauen-Finals
auf auf dem Schiedsrichter-Podest.

Steffi Wolring im Großeinsatz. Sie spielte
und half überall mit.
Zehn Hallen wurden diesmal für die große Resonanz
benötigt. Die Halle am Blücherweg blieb leer, weil sich ein überempfindlicher
Nachbar dort quer stellte. „Unverständlich", sagen viele, "gespielt wird
noch nur am Tage."
Als ausgesprochen hilfsbereit zeigten sich alle Hausmeister. Ein Sonderlob
erntete Stadionwart Heiko Ehlert, der den Volleyballern uneigennützig
mit Rat und Tat zur Seite stand.
Keinen Lärm wollte Günther Mergel, Besitzer des Hotels am
Stadtpark. Er mobilisierte Polizei und Ordnungsamt, die dafür sorgten, dass die Musik
heruntergedreht wurde. „So leise war es auf unseren Feten noch
nie..."
Text:
D.Freese
Fotos: R.Tobis
Ausgabe
vom 10.06.2003
©
Delmenhorster Kreisblatt
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