| VG Del-Berg-Um in der Presse |
Weser-Kurier, 05.06.2001 |
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Konkurrenzlose KlosterschülerinnenBingen gewinnt Finale / Münster macht es spannend |
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Satte linke Kelle eines "Internatsschülers": Das Team der Frankfurter Talentschmiede sorgte in der Leistungsklasse I für exzellentes Volleyball auf höchstem Niveau. Foto: Ingo Möllers |
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D e l m e n h o r s t. Zum Abschluss des 23. Pfingstturnieres sahen die zahlreichen Zuschauer in den Hallen der Delmestadt noch einmal hochklassigen Volleyballsport. Trotz der Reduzierung des Teilnehmerfeldes auf 275 Mannschaften konnte vor allem in der Leistungsklasse I von einer qualitativen Abwertung keine Rede sein. Dies war ja im Vor- und Umfeld des Turnieres schon vermutet worden, doch wer die Spiele vor allem in der Stadtbadhalle und in der Stadionhalle verfolgte, musste sich eines Besseren belehren lassen. Bei den Damen, die in zwei Vierergruppen spielten, gab es bereits in der Vorrunde hochdramatische Partien. Auch der Donnerschweer TV, dem Team von Ex-DTVerin Kerstin Frohburg schlug sich achtbar. Der Verbandsligist aus Oldenburg konnte dem späteren Finalteilnehmer Team Hamburg 84, der A-Jugendauswahl des Landes Bremen, ein Unentschieden abringen. Nach einer 0:2-Niederlage gegen die Hamburger von VG WiWa II sollte das darauffolgende 2:0 über den Vegesacker TV den dritten Gruppenplatz bringen und damit die Teilnahme am Spiel um Platz fünf. Hier trafen sie auf die Berlin Connection, die in drei Sätzen (19:25, 25:19, 15:5) bezwungen werden konnten. Das Finale fand dann zwischen der Klosterschule Bingen und dem Team Hamburg 84 statt. Hier sahen die Zuschauer ein mehr als spannendes Spiel, in dem beide Teams sich in Sachen Athletik und Kampfgeist in nichts nachstanden. Am Ende sollten die Klosterschülerinnen aus Bingen beim 2:0 (25:18, 27:25) knapp aber verdient die Nase vorn haben. Bei den Herren sollte es etwas länger dauern, bis der Sieger ermittelt werden konnte. Bei zehn teilnehmenden Teams mussten in drei Gruppen die Teilnehmer für die Platzierungsrunde ermittelt werden. In der Gruppe A qualifizierte sich VG Alsterthal/Harksheide mit zwei Siegen und einem Unentschieden gegen das Volleyball-Internat Hoechst direkt für das Endspiel. Die Internatler, die unter dem Namen "Höchst geschmeidig" antraten, konnten in den Gruppenspielen trotz zum Teil hervorragender Leistungen keinen Sieg landen und mussten sich mit drei Unentschieden zufrieden geben. Im Spiel um Platz drei waren sie dann zum Siegen regelrecht gezwungen, denn hier wurden zwei Gewinnsätze gespielt. Gegner Barmbek-Süd war als Gruppenerster der Gruppe C in der Zwischenrunde am USC Münster gescheitert und verlor auch das "Kleine Finale" gegen das Internat Hoechst mit 1:2. Im Finale standen sich dann USC Münster und VG Alsterthal/Harksheide gegenüber. Auch hier wurde das Spiel erst im Tiebreak entschieden. Beide Teams schenkten sich nichts und belohnten die jetzt zahlreichen Zuschauer, die bis zum Ende ausgeharrt hatten, mit Volleyball auf höchstem Niveau. Am Ende sollte die größere Routine des Zweitligisten USC Münster den Ausschlag geben. Unter großem Jubel konnten sie den alles entscheidenden Punkt machen und das Turnier knapp, aber auch verdient gewinnen. Mit dem letzten geschlagenen Ball ging somit auch für Organisator Marco Thiel ein großes Turnier zu Ende, über dessen Erfolg er sich entsprechend freute. Text: Gerhard Göldenitz ©
2001 Weser-Kurier |
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