| VG Del-Berg-Um in der Presse |
Weser-Kurier, 03.06.2001 |
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Auch die „Kids“ vom Volleyball-Fieber erfasstPremiere beim Delmenhorster Pfingstturnier: Wettbewerbe für den Nachwuchs / Über 1000 Teilnehmer |
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| Das Maskottchen darf nicht fehlen: Die Mannschaft des TuS Heidkrug I setzte auf die moralischen Unterstützung von Tussi Heidi. |
Volleyball-begeistert: Uwe, Steffen, Silvia und Andre Malzahn besuchten selbstverständlich auch das Delmenhorster Pfingstturnier in familiärer Eintracht. |
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Fotos: Thorsten Konkel |
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Delmenhorst.
Manchmal sind Volleybal1er ja ganz froh,
dass ihr Sport überwiegend in der Halle ausgetragen wird. So auch die
über 1000 Teilnehmer des 23. Pfingstturniers, die seit gestern die
Delmenhorster Metropole bevölkern. Für die Volleyball- “Verrückten‘,
die im Stadion in der großen Zeltstadt übernachten, sind wie fast
jedes Jahr nasse Füße ob der wechselhaften Wetterbedingungen
vorprogrammiert. Trotzdem lässt sich
keiner der Teilnehmern den Spaß verderben. Viele kommen seit Jahren an
die Delme, erstmals beim Pfingstturnier dabei waren dagegen die
Jugendmannschaften, die gestern in der Halle Am Stubbenweg eine C- und
B-Jugendrunde ausspielten. Bei den 12- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen
sind dann vor allem die Betreuer gefordert. Meistens sind es die Eltern,
die mit anreisen und ihre Sprösslinge den ganzen Tag in der Halle
anfeuern, jubeln, aber auch trösten, wenn es für einen Sieg nicht ganz
gereicht hat. So auch Silvia und Uwe
Malzahn, die sich mit ihren beiden Söhnen Andre und Steffen für den
Volleyballsport begeistern. Die beiden elf und vierzehn Jahre alten
Jungs waren mit dem Lokalmatador VG Del-Berg-Um III beim C-Turnier am
Start. Dabei durften die Mannschaften auch als Mixedteams antreten. Am
Ende sollte es mit dem zweiten Platz auch ein erfolgreicher Tag werden für
die Malzahns, die ihre Söhne aus dem benachbarten Elmeloh bringen und
dabei auf eine Fahrgemeinschaft mit anderen Eltern zurückgreifen können. Fußball wollen Andre
und Steffen nicht im Verein spielen, zu ruppig ist ihnen dieser körperbetonte
Sport. Beim Volleyball fühlen sich die beiden pudelwohl, weil es da
mehr auf die Technik als auf Kraft ankommt. Auch die 12-jährige Alena
findet Volleyball ganz toll. Sie spielt seit drei Jahren bei der VG
Del-Berg-Um, nachdem ihr der Weg zum Ortsrivalen TV Jahn Delmenhorst,
der für seine Jugendarbeit bekannt ist und auch bereits eine
Jugendnationalspielerin hervorgebracht hat, zu weit war. Schließlich
muss sie zum Training von ihren Eltern Ute und Hans-Jürgen Schreiber
mit dem Auto gebracht werden. Die Mutter war es auch, die Alena und ihre
Freundin zu dieser Sportart animiert hatte. Auch zu anderen
Turnieren und der alljährlichen Punkterunde fahren Alenas Eltern mit.
Im vergangenen Jahr allerdings waren ihnen die Fahrten auf Bezirksebene
bis nach Nordenham, Westerstede oder Wilhelmshaven zu weit. So waren sie
auch froh, als Abteilungsleiter Marco Thiel die VG-Mannschaften in
diesem Jahr in der Bremer Jugendliga gemeldet hatte und so die Fahrten
auf den Bremer Raum beschränkt waren. Für Marco Thiel, der in diesem
Jahr mit seinem Organisations-Team für das Pfingstturnier
verantwortlich zeichnet, ist die Jugendarbeit das Steckenpferd, für das
er sehr viel Zeit und Energie aufwendet. Am Stubbenweg war er dann auch
persönlich anwesend, um die Leitung “seines“ Jugendturniers in die
richtigen Bahnen zu lenken. Am Ende war er hochzufrieden, auch weil die
drei VG-Teams die ersten Plätze unter sich ausmachen konnten. Am Ende
siegte die Zweitvertretung ungeschlagen vor der „ Dritten“ und der „Ersten“. Auf Platz
vier landete die SGO Bremen vor den Minibotti, die aus Hannover-Bothfeld
angereist waren. Auf dem Nachbarfeld fand ein hochdramatisches B-Jugendturnier statt. Die reinen Mädchenmannschaften zeigten zum Teil technisch hervorragenden Sport und begeisterten auch mit spektakulären Abwehraktionen. Nach zehn Spielen siegte das Team des TV Oyten denkbar knapp vor der VGO Bremen. Durch die 5,2:2,5-Punktgleichheit entschieden die Ballpunkte über die Platzierung. Dabei hatten die Turniersieger mit 156:113 genau 24 Bälle mehr auf ihrem Konto als die Bremer Nachbarn (144:125). Marco Thiel hofft jetzt auf einen Werbeeffekt für das Jugendturnier, denn für ihn steht jetzt schon fest, dass es auch beim 24. Pfingstturnier im nächsten Jahr eine Jugendrunde geben wird. Text: Gerhard Göldenitz |
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